
Werkstoffforum der Zukunft
Sekundärrohstoffe, die überzeugen – nicht auffallen: Geruchsreduzierung bei Rezyklaten
Eng verbunden mit dem Einsatz hochwertiger Recyclingmaterialien ist die Frage nach möglichen Geruchsentwicklungen, deren Ursachen und deren Vermeidung.
Eng verknüpft mit dem Einsatz hochwertiger Recyclingmaterialien ist die Frage nach möglichen Geruchsentwicklungen – unabhängig davon, ob es sich um Post-Consumer-Rezyklate (PCR) aus bereits genutzten Produkten oder um Post-Industrial-Rezyklate (PIR) aus Produktionsausschuss handelt. Niedermolekulare, teils geruchsaktive organische Verbindungen können aus dem Polymer heraus migrieren und so den erfolgreichen Einsatz des Materials beeinträchtigen.
Neben der eigentlichen Feststellung des Geruchsverhaltens nach z.B. VDA 270 gilt es insbesondere die Ursachen zu ermitteln, um gezielt dagegen vorgehen zu können. Emissionsprüfungen nach VDA 278 (Thermodesorptionsanalyse) liefern wertvolle Erkenntnisse, um geeignete Abhilfemaßnahmen einleiten zu können. Das Werkstoffforum der Zukunft verfügt mit seinen Partnern über diese Möglichkeit. Ferner steht eine Desodorierungsanlage der Fa. Zeppelin zur Verfügung, um Versuchsmengen mittels thermisch-physikalischen Reinigungsprozess zu beproben.

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